Mitteilungen des Vereins Harmonik Netzwerk
Bevor die Mitteilung in gedruckter Form erscheinen können, lesen Sie hier bereits die wichtigsten Auszüge. Der Verein braucht dringend mehr Mitglieder, u.a. auch, damit die Mitteilungen künftig wieder regelmäßig in gedruckter Form erscheinen können.
Neuanfang
Mit dem Tod von Walter Ammann im Jahr 2008 ging eine jahrzehntelange Tradition der Pflege der Harmonik in geistiger Nachfolge von Hans Kayser zu Ende.
Es fand noch im gleichen Jahr, und zwar am 15. November 2008, ein Treffen im „Kreis der Freunde um Hans Kayser“ in Bern statt, um darüber zu beraten, wie es nun weitergehen könnte. Die Diskussion ergab, dass ein Neuanfang sinnvoll ist, bei dem die bisherige Pflege der Harmonik auf eine breitere Basis gestellt werden sollte.
Dazu sollte ein formgerechter Verein gegründet werden, der ein Netzwerk aufbaut, in dem möglichst viele harmonikale Aktivitäten zusammengeführt werden, die heute noch recht zerstreut und oft ohne gegenseitige Kenntnis stattfinden.
Diese Zusammenführung soll zunächst den deutsch-sprachigen Raum in Europa umfassen und später generell international orientiert sein.
Zu dieser Vereinsgründung kam es dann am 26. Januar 2009 in Darmstatt. Der Verein erhielt den Namen „Harmonik Netzwerk“ (englisch „harmonic network“). Es wurde beschlossen, den juristischen Sitz dieses Vereins wegen der dort einfacheren vereinsrechtlichen Situation in der Schweiz anzusiedeln, und zwar in Haldenau 20, CH-3074 Muri. Es wurde von den 9 in Darmstatt anwesenden Gründungsmitgliedern eine Satzung beschlossen und ein Vorstand gewählt
Nach Anlaufschwierigkeiten im Jahr 2009 wurde am 1./2. Mai 2010 in Nürnberg zum ersten Mal ein Harmonik-Symposion abgehalten und bei dieser Gelegenheit in einer 2. Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand gewählt (siehe unten).
Damit sind nun die Grundlagen geschaffen, in Zukunft aktiv die Förderung der Harmonik im Sinne der Ziele des Vereins zu realisieren. Der Fortschritt dieser Arbeiten ist laufend im Internet unter http;//Harmonik-Netzwerk.org verfolgbar.
Der Verein Harmonik-Netzwerk
Der Verein wurde am 26. Januar 2009 in Darmstatt von den folgenden Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen:
Klaus Ammann, Peter Michael Braun, Alexander Beckmann, Olga-Maria Hoch, Henny Jahn, Mathias Musch, Henry Nold, Hartmut Warm, Hans G. Weidinger, Martin Seliger.
Der gesamte Wortlaut der Satzung ist im Internet unter
http://harmonik-netzwerk.org/satzung/
zu finden. Der dort genannte Vorstand wurde auf der 2. Mitglieder-Versammlung am 1. Mai 2010 in Nürnberg wie folgt geändert:
Vorstand Dr. Hans G. Weidinger,
er übernimmt die laufende Vereinsgeschäftsführung, insbesondere die Koordination der Aktivitäten der Vereinsmitglieder.
Vorstand Prof. Klaus Ammann,
er übernimmt die weitere Entwicklung der internationalen Beziehungen, insbesondere über den deutsch-sprachigen Raum (D, CH, A) hinaus.
Kassenwart Ernst Waldemar Weber.
Schriftführer Willibald Limbrunner
Ziele des Vereins
Das übergeordnete Ziel des Vereins ist die Förderung und Verbreitung der Harmonik als ein ganzheitliches Denk- und Erlebnisprinzip auf der Grundlage der Entsprechung von Klang, Zahl und Form im Geiste von Pythagoras, Johannes Kepler und Hans Kayser.
Insbesondere setzt sich der Verein zum Ziel, die heute vielerorts und oft noch ohne gegenseitige Verbindung laufenden Anstrengungen für ein harmonikales Weltverständnis zusammenzuführen und zu vernetzen.
Arbeitsweise des Vereins
Der Erreichung der genannten Ziele des Vereins dienen insbesondere:
– unser WEB-Auftritt: http:// Harmonik-Netzwerk.org,
– ein in Zukunft jährlich stattfinden des Harmonik-Symposion,
– die Initiierung kleinerer „ad-hoc“ Arbeitstreffen,
– ein periodisch erscheinendes Mitteilungsblatt
Abgrenzung des Vereins
Der Begriff der Harmonik darf nicht mit der Harmonielehre in der Musik-Wissenschaft und -Praxis verwechselt werden.
Vielmehr geht es bei der hier gemeinten Harmonik darum, objektiv wissenschaftlich abgesicherte Grundregeln und Strukturen überall in der Natur aufzuzeigen, denen subjektiv anhörbare und anschaubare Empfindungen im Menschen entsprechen, so dass ein ganzheitliches Erleben des Wirkens der Natur in allen ihren Reichen möglich wird.
Ebenso wird mittels der Harmonik aufgezeigt und nachvollzogen, dass auch die Grundstrukturen des künstlerischen Schaffens des Menschen den gleichen Gesetzen gehorchen.